USA = faschistische Ideokratie

Man kommt nicht mehr hinterher. Trump ist der fleischgewordene Internet-Troll, der einen Schwachsinn nach dem anderen da heraus zieht, wo die Sonne nie hin scheint, und mit verbalen Fäkal-Attacken um sich wirft. Im Gegensatz zum Troll weiß Trump aber oft nicht, wie unglaublich dumm und anmaßend sein Schwachsinn ist.

Nur ein paar Beispiele der systemischen Polizeigewalt in den USA:

  • In New York wird ein die Straße am Zebrastreifen überquerender Fahrradfahrer zuerst von einem Polizisten wiederholt mit seinem Schlagstock geschlagen. Dann kommen weitere Polizisten zu Hilfe und gemeinsam wird der Fahrradfahrer schlicht und einfach zusammengeschlagen:

Genfer Konvention? Menschenrechte? Demokratie? Pfff, ihr Weicheier! Trump und diese Polizisten! Das sind noch echte Kerle!

  • In North Carolina wird ein Ersthilfe-Stand von Polizisten zerschmettert und die Schwestern und Ärzte weg geprügelt (und einer diabetes-erkrankten Frau ihr Insulin weggenommen. Und nicht wieder gegeben. Der Polizist grinsend: “Ich weiß, was Diabetes ist.”). Nicht, dass man gerade in dieser Zeit diesen Menschen besonders dankbar sein müsste, nicht wahr?
Zerstörter Stand mit stolzen Polizisten
Geschlagene und verzweifelte Ersthelferin

Trump fordert die Gouverneure auf, nicht stolz zu sein, sondern die Polizeikräfte aufzufordern, die Straßen zu “dominieren” und härter gegen die Proteste wegen des Polizeimordes an George Floyd vorzugehen. Und dann sagt er dies: “Hoffentlich guckt George genau jetzt herunter und sagt: ´Das ist ein großartiges Ding, das gerade für unser Land passiert!` Es ist ein großartiger Tag für ihn, es ist ein großartiger Tag für jeden. Es ist ein großartiger Tag für jeden. Es ist ein großartiger, großartiger Tag.”

Die brutale Idiotie dieses Mannes ist unerträglich.

Der entsetzlicherweise nominierte Kandidat der Demokraten, Joe Biden, führt in Umfragen einigermaßen deutlich. Das heißt noch gar nichts. Eines aber ist klar: Der offensichtliche Faschist Trump wird nicht geräuschlos gehen. Er ist der erste Präsident, der sich geweigert hat, seinen Vorgänger einzuladen und dessen Porträt in die Galerie zu hängen.

  • Aber keine Sorge: Es trifft nicht nur Jugendliche, die protestieren. Es trifft auch beispielsweise 75-Jährige, die nach Hause wollen und im Weg sind [EDIT: Beim nochmaligen Ansehen fiel mir auf, dass der Mann einen Polizei-Helm in seiner linken Hand hält. Er scheint also auf die Polizei zugegangen zu sein, um diesen zu übergeben. EDIT 2: Der misshandelte Mann ist Martin Gugino. Er ist zeitlebens ein Aktivist für Menschenrechte und sah die Polizei auf die jungen afroamerikanischen Protestierenden zu marschieren. Er liegt derzeit, 8.6., unter stabilen aber kritischen Bedingungen im Krankenhaus und ist nicht außer Lebensgefahr.]:
Der 75-Jährige wird in gut erprobter Weise mit einem Stoß vor die Brust aus der Balance gebracht.
Er kann sich nicht halten und taumelt mehrere Meter zurück, bevor er fällt und mit einem knackenden Geräusch mit dem Schädel auf das Pflaster schlägt.
Ein Polizist beugt sich zu dem Bewusstlosen, wird von seinem Kollegen aber an der Schutzweste weggezogen. Ich habe den Bildausschnitt bewusst so gewählt, dass die Folgen des Sturzes nicht zu sehen sind.
Die Kräfte, “Zu schützen und zu dienen”, ziehen weiter. Der Mann bleibt blutend, bewusstlos, schwer verletzt liegen. 75 Jahre alt.
Schließlich braucht man ja alle Kräfte, um den wenige Meter entfernt mit gefährlich erhobenen Händen stehenden Demonstranten zu verhaften!
  • In New York hält ein Mann mit seinem Auto an, um sich darüber zu beschweren, dass er und seine im Auto sitzende Frau zuvor mit Tränengas beschossen worden seien. Er steht auf der Fahrerseite in der offenen Tür und stellt die Polizisten zur Rede: Was ihnen einfiele, Bürger zu beschießen, die nichts getan hätten. Seine Frau sei schwanger und durch den Beschuss in Gefahr. Der aufgebrachte Mann schimpft eine Weile. Dann eröffnet die Polizei das Feuer auf ihn, das Auto und die schwangere Frau mit “weniger lethaler Munition”, wie es in den USA heißt. Die Gummigeschosse treffen ihn mehrfach, er sackt zusammen, splitterndes Glas der Windschutzscheibe und der Seitenscheiben spritzt mehrfach auf, Einschläge im Blech sind zu hören, der Mann lässt sich auf den Fahrersitz fallen und bringt seine Frau flüchtend in Sicherheit.
  • In der Zwischenzeit sitzen friedliche Demonstranten zusammengeschlagen seit mehr als zwei Tagen im Gefängnis. Ohne Anklage. Das ist in den USA widerrechtlich. Also wurde ein New Yorker Gericht angerufen. Der Richter hat verordnet, dass keine Klageerhebung erforderlich ist. Die Demonstranten sind also inhaftiert und ein Ende ist nicht in Sicht.

Derweil hat Trump angewiesen, dass die Ökonomie befeuert werden soll, indem man keine Umweltverträglichkeitsprüfungen mehr durchführt und freut sich, dass der Börsenindex etwas hoch geht. “Hoffentlich guckt George genau jetzt herunter und sagt: ´Das ist ein großartiges Ding, das gerade für unser Land passiert!` Es ist ein großartiger Tag für ihn, es ist ein großartiger Tag für jeden. Es ist ein großartiger Tag für jeden. Es ist ein großartiger, großartiger Tag.”

Die USA bewegen sich nicht auf eine faschistische Staatlichkeit zu, sie sind schon drin.

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