Das neue Werk

Irgendwie kann ich nicht aus meiner Haut: Für unsere Matinee im September, von der ich befürchte, dass sie wegen der Pandemie wird ausfallen müssen, hatte ich ursprünglich vor, die Titelmusik von “Zurück in die Zukunft” zu arrangieren. Nur das. Episch, sinfonisch, spannungsgeladen, treibend. Spielzeit deutlich unter 10 Minuten. Überschaubarer Aufwand in meiner Freizeit. Dann wollte ich doch lieber ein kurzes Medley machen. Dazu kamen noch Wünsche aus dem Orchester, und das Stück wurde größer, wir probten schon an den fertigen Teilen. Vorletzte Woche blieb ich etwas hängen und legte die Arbeit daran zu Seite.

Vorgestern nahm ich sie mir wieder vor. Und dann kam mein, ja, was ist das eigentlich? Ehrgeiz? Was ich da schreibe, interessiert nur mich und mein Orchester. Kollegen noch nie wirklich. Also welcher Ehrgeiz und nach was? Nein, Ehrgeiz ist das nicht. Das ist immer noch Idealismus. Der hat jedenfalls dazu geführt, dass das Medley über Musik aus der Trilogie mein größtes Werke wird. Alles bis auf der letzte Teil des Finales ist jetzt fertig. Ich habe eine klare Vorstellung, wie ich den letzten Teil des Finales gestalten werde. Wenn alles fertig ist, kommt die immer etwas mühselige Arbeit am Layout (Register, Vortragsanweisungen etc.).

Dann ist ein neues, großes Arrangement von mir fertig. Knapp doppelt so lang, wie ursprünglich geplant. Ich freue mich auf die Proben daran! Wenn das erst nächstes Jahr werden sollte: Auch gut. Hauptsache, wir kommen alle gut durch diese Lage.

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