Der Sinn dieser Seite

Ich war mir eine ganze Weile nicht klar, was ich mit dieser Seite anfangen soll, nachdem sie ja nun keinen beruflichen Sinn mehr hat. Welche Identität soll sie haben?

Das persönliche Abenteuer und die Ärgernisse in meinem vorigen Beruf habe ich hier durchgekaut, die Trennung vom letzten Arbeitgeber viel ausführlicher als geplant, als ich den ersten Artikel darüber veröffentlichte. Aber das lag mir einfach zu sehr quer und der Ärger wurde durch weitere dort verursachte Unannehmlichkeiten am Leben gehalten (bis heute bekomme ich regelmäßig, wenn ich meinen Computer hochfahre, eine nervige nicht abzuschaltende Fehlermeldung, weil nicht ich meinen Account beendete, sondern dieser von meinem Arbeitgeber einfach gelöscht wurde, wobei die verbliebenen Daten vernichtet worden sind).

Die Besucherzahlen zeigen, dass diese Seite kein übergroßes Interesse weckt, aber es gibt durchaus zuverlässige, interessierte Leser in einer erfreulichen Zahl. Sehr häufig wird erfreulicher Weise die Seite, die ich hier für mein Orchester eingerichtet habe, angesteuert. Das Interesse an meinen Artikeln war insbesondere für meine Erlebnisse mit und meine Kritik an meinem vorigen Arbeitgeber groß. Seit ich das Thema abgeschlossen habe, ist der Traffic auf etwa ein Viertel zurückgegangen.

Mit dieser Homepage verfolge ich keinerlei wirtschaftliches Interesse. Deshalb sind solche Zahlen eigentlich unerheblich. Ich habe einen großen Freundeskreis, ich habe großartige Freunde und eine glückliche Familie, im Beruf wird viel auf mich gehört. Diese Seite zu schließen würde mich also nicht beeinträchtigen.

Sie ist aber nun einmal jetzt da, sie zu erhalten bedeutet nicht viel Aufwand. Also schreibe ich hier weiter.

Das Kernthema meiner Artikel wird musik- und sprachwissenschaftlicher Natur sein, und es wird Ausflüge in gesellschaftspolitische Bereiche geben. Themen, die auf Facebook dazu führten, dass ich und über mich indirekt meine Schüler und Familie per privaten Messenger handfest bedroht wurden, veranlassten mich, meinen Facebook-Account zu kündigen und spielten bei der Überlegung, meinen Betrieb einzustellen, ebenfalls eine Rolle. Diese Themen werde ich zu meinem Schutz, dem meiner Familie und meinen jetzigen Schülern hier meiden. Ich habe mich in der lokalen Presse klar positioniert, tue das ggf. wieder, aber das Internet ist in gewisser Weise ein anderer Ort.

Wenn ich mich das nächste Mal an einen Artikel setze, wird er musikwissenschaftlicher Natur sein. Ich habe schon eine Idee und freue mich auf die Umsetzung.

Ich halte eigentlich eine Kategorisierung meiner Artikel für sinnvoll, habe mich aber noch nicht eingearbeitet, wie das auf dieser Plattform geht. Sollte das zu aufwendig sein, werde ich da nicht ran gehen.

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